Emotional gesunde Entwicklung bei Hyperaktivität

Emotional gesunde Entwicklung bei HyperaktivitätHyperaktive Kinder werden von ihren Eltern oftmals als besonders betrachtet. Dadurch konzentrieren sie sich dann darauf, ihr Kind nicht zu sehr zu fordern, da sie Angst haben, es zu überfordern. Diese Problematik erreicht ihren Höhepunkt, wenn die Hyperaktivität nur einen Teil des gesamten Krankheitsbildes darstellt. Nicht selten hängt das überaktive Verhalten mit anderen psychischen Störungen oder somatischen Erkrankungen zusammen. Dadurch erwecken sie oftmals einen besonders hilfsbedürftigen Eindruck, wodurch sich das Verhalten der Erwachsenen übermäßig anpasst. Die Gefahr eines solchen Fehlverhaltens seitens der Erziehenden ist, dass sich das Kind möglicherweise nicht emotional gesund entwickelt.

Grundsätzlich sollten hyperaktive Kinder nicht gesondert behandelt werden. Es ist lediglich die Einstellung der Eltern, die sich ändern muss. So müssen sie sich darauf vorbereiten, dass sich der Spross merkwürdig verhält. Typisch sind auch übertrieben emotionale Reaktionen. Betroffene neigen zu Depressionen und ordnen bestimmten Situationen eine höhere Bedeutung zu. Wenn ein Kind aus der Sicht des Erwachsenen überreagiert, sollten einige Handlungen unbedingt vermieden werden. Dazu zählt der Versuch, dem Spross die Emotion auszureden. Das Kind erlebt die Gefühle und redet sie sich nicht nur ein. Der Versuch ihm das Gegenteil zu vermitteln würde zum Misstrauen in das eigene Befinden führen, wodurch eine gesunde Entwicklung verhindert wird. Besonders bei Hyperaktivität neigen Erziehungsberechtigte dazu, die Überreaktion auf die Krankheit zu schieben und nehmen sie nicht ernst. Dabei handelt es sich um einen Fehler.

Um eine gesunde, emotionale Entwicklung zu ermöglichen, muss dem Spross viel aber auch nicht zu viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es reagiert öfter und stärker auf diverse Situationen als ein normales Kind. Dementsprechend wird den Eltern mehr Konzentration abverlangt, die Reaktionen auf die Taten des Sprosses sollten sich dennoch in einem Rahmen bewegen, der dem eines gesunden Kindes gleichkommt.

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