Fibromyalgie / Fibromyalgiesyndrom

Fibromyalgie/FibromyalgiesyndromDie Fibromyalgie/Fibromyalgiesyndrom ist eine noch unbekannte Krankheit. Ihre Symptome werden meist nicht in Zusammenhang gebracht oder als unwichtig abgetan. Die Fibromyalgie/Fibromyalgiesyndrom äußert sich in ständiger Erschöpfung, nicht erholsamem Schlaf, Schwellungen, die äußerlich meist nicht sichtbar sind aber vom Betroffenen gespürt werden, scheinbar grundlosen Schmerzen an verschiedenen Körperstellen und funktionellen Störungen eines oder mehrerer Organe, deren Ursache aber meist ungeklärt bleibt. Bei längerem Andauern mündet die Fibromyalgie meist in einer Depression.

Nur 2-5 % der Bevölkerung in Deutschland sind davon betroffen – zum größten Teil sind dies Frauen. Das heißt aber nicht, dass es sich um eine seltene Krankheit handelt, es wird geschätzt, das bis zu 2 Millionen Menschen in Deutschland an Fibromyalgie leiden. Teilweise wird das Leiden fälschlich als Weichteilrheuma bezeichnet – es handelt sich zwar um eine rheumatische Erkrankung, doch sie ist nicht entzündlich. Es wird vermutet, dass ein Zusammenhang zum ADH-Syndrom besteht, bei dem ebenfalls Störungen bei der Übermittlung von Neurotransmittern als Ursache vermutet werden. Auch die genetische Disposition scheint eine Rolle zu spielen. Leider sind auf diesem Gebiet aber noch nicht genügend Studien durchgeführt worden, um sichere Aussagen treffen zu können.

Die Fibromyalgie ist eine chronische Erkrankung, für die es momentan noch keine Heilmittel gibt. Aber es wurden einige Therapien entwickelt, um die Schmerzen und andere Symptome des Fibromyalgiesyndroms zu lindern. Wärme- und Kältetherapien scheinen bei der Beweglichkeit und Schmerzlinderung gute Ergebnisse zu erzielen. Krankengymnastik und verschiedene Entspannungstechniken werden auch eingesetzt. Dazu können Medikamente einzelne Symptome lindern. Zudem werden einige alternative Therapien wie Akupunktur oder Magnetfeldtherapie angewendet.

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