Gesetzliche Familienversicherung

Gesetzliche FamilienversicherungDie gesetzliche Familienversicherung hat gegenüber der landläufigen Meinung nicht nur Vorteile sondern auch  Defizite. Zunächst einmal einen Vorteil: Wenn ein Alleinverdiener pflichtversichert ist, oder sich freiwillig in einer gesetzlichen Kasse weiterversichert sind Familienmitglieder kostenfrei mitversichert. Allerdings nur so lange bis eines der Familienmitglieder ein eigenes Einkommen erzielt. Dies beginnt ab einer Einkommenshöhe  von mehr als 400 €/Monat. Zudem gilt bei der Familienversicherung die Einschränkung dass man keine Einkünfte aus Rentenzahlungen, Zinseinnahmen, Mieteinkünften, usw. höher als 365 € erzielen darf. Eine weitere Überlegung ist, wie lange die Familienversicherung noch bezahlbar ist für die Gemeinschaft der Versicherten. Sodass man damit rechnen muss, dass diese aus verschiedenen Gründen langfristig abgeschafft werden muss. Die Finanzierbarkeit der gesetzlichen Gesundheitssysteme ist schon jetzt auf dem Prüfstand. In einer alternden Gesellschaft gestaltet sich dies vermutlich noch viel schneller um als vielen lieb sein dürfte. Zudem macht die Politik nur kleine Schritte die dann nur halbherzige Neuregelungen hervorbringt und das macht die Lage auch immer schwieriger. Versicherte haben mit den Neuregelungen allerdings die Möglichkeit, die Kasse zu wechseln. Aus diesem Grund ist auf jeden Fall ein Versicherungsvergleich angebracht, denn auf diese Weise kann man viel Geld sparen.

Gesundheitsminister von Ulla Schmidt bis hin zu Herrn Rösler haben es bisher nicht geschafft dieses Gesundheitssystem auf gesunde Füße zu stellen. Selbst die neuesten Gesundheitsreformen mit der Einführung eines homogenen Gesundheitsfonds hat die klammen Kassen nur kurz auffüllen können. Neuerdings wird die Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte erprobt und auch dagegen mehren sich die Stimmen. Diese und andere Neuregelungen belasten die Kassen der gesetzlichen Krankenkassen und sind daher auch nicht zum Kosten senken geeignet. Auch die  Ärzteverbände sind unzufrieden, da viele Neuregelungen auf ihrem Rücken ausgetragen werden.

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