Gibt es auch hyperaktive Tiere?

Gibt es auch hyperaktive Tiere?Hyperaktivität ist eine Störung, die bei vielen Kindern diagnostiziert wird. Über die Ursachen ist man bislang uneinig und zieht mehrere in Betracht. Etwa 50 Prozent aller Hyperaktiven leiden an einer genetischen Anomalität, durch welche die neuronale Signalverarbeitung im Gehirn nicht ordnungsgemäß funktioniert. Den restlichen Betroffenen wird ein Zusammenspiel von verschiedenen biologischen, erzieherischen sowie psychischen Faktoren zugesprochen. Anhand dieser Informationen liegt die Vermutung nah, dass auch Tiere hyperaktiv sein können. Insbesondere bei Lebewesen, die dem Menschen im Aufbau der Körper ähneln. Dazu zählen begehrte Haustiere, wie Katzen und Hunde, welche treue Begeleiter und Helfer für Menschen sind.

Tatsächlich gibt es inzwischen sehr viele Hunde, die vermutlich hyperaktiv sind. Die Ursachen sind hier mindestens so vielfältig wie beim Menschen. Bekanntermaßen kann nahezu jede Person zu hyperaktivem Verhalten neigen, wenn es bestimmte Substanzen oder Nahrungsmittel zu sich nimmt. So sorgt beispielsweise eine Überversorgung mit Monosacchariden und einem damit einhergehenden Energieüberschuss, bei vielen Menschen zu abstrakten, spontanen Handlungen. Auch bei Tieren kann die Ursache in der falschen Ernährung liegen. Ebenfalls möglich ist mangelnde Aktivität. Besonders bei Hunden hat das hyperaktive Verhalten selten etwas mit genetischen Faktoren zu tun. Meist sind es äußere Einwirkungen, die den Hund beeinflussen.

Wer ein Tier besitzt, welches nicht stillstehen kann, besonders laut ist oder anderes übertriebenes Verhalten vorweist, der sollte nicht zwangsläufig sofort zum Tierarzt gehen. Einer der ersten Schritte sollte die Überprüfung der Nahrung sein. Entspricht sie dem, was für die Art im entsprechenden Alter empfohlen wird? Bei Hunden beispielsweise sorgt eine Überversorgung mit Proteinen für ein hyperaktives Verhalten, was in unnötiges und lautes Bellen ausarten kann. Weiterhin sollten Tiere angemessen ausgelastet werden. Vor allem im jungen Alter müssen sie beschäftigt werden.

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