Methylphenidat / Aktneurol

Methylphenidat / AktneurolViele Medikamente werden oft missbraucht. Dazu zählen unter anderem Schmerzmittel. Ebenfalls häufigem Missbrauch ausgesetzt sind Stoffe, welche zur Behandlung von Hyperaktivität eingesetzt werden. Sie besitzen eine konzentrationssteigernde Wirkung, welche sich bei Menschen ohne entsprechende Störung stimulierend zeigt. Einer der bekanntesten Stoffe dieser Art ist Methylphenidat / Aktneurol, es zählt zur Gruppe der Amphetamine, zu der unter anderem auch die begehrte Partydroge Kokain zählt. Auch die Wirkung ist ähnlich, weshalb Methylphenidat / Aktneurol von immer mehr Jugendlichen genutzt wird, um nächtelang zu feiern. Von Studenten wird es außerdem gern als Doping verwendet, um die Nacht durcharbeiten und sich während der Prüfung besser konzentrieren zu können.

Methylphenidat / Aktneurol 01Wegen der Wirkung unterliegt das Medikament mit dem Stoff Methylphenidat / Aktneurol dem Betäubungsmittelgesetz, weshalb Ärzte jede Verschreibung melden müssen. Allerdings wird es auch für nützliche Zwecke nur ungern verschrieben. Vor allem bei Kindern zeigen sich unangenehm viele Nebenwirkungen. Dazu zählt eine Verzögerung des Wachstums und damit einhergehend ein verspäteter Eintritt in die Pubertät. Dieser Effekt lässt meistens nach dem Absetzen des Medikaments wieder nach. Ein weiteres Problem ist ein Rückgang der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Zwar lässt diese Nebenwirkung bei den meisten Patienten nach einigen Monaten wieder nach, bei anderen bleibt sie allerdings erhalten. Dadurch wird es nötig, die Mahlzeiten entsprechend den Wirkzeiten anzupassen.

Viele Patienten fühlen sich durch die Medikation bedroht und entwickeln Angstgefühle. Häufig können diese in krankhaften Depressionen ausarten, welche in Suizidgedanken oder -Versuchen ihren Höhepunkt finden können. Anfängliches Unwohlsein ist nicht ungewöhnlich, da die Menschen die Welt um sich ganz anders wahrnehmen als ohne Medikamente. Sie können sich besser konzentrieren und sind dadurch meist leistungsfähiger. Doch hält das Gefühl an und zeigen sich erste Anzeichen von Depressionen sollte über eine Beendigung der Medikation mit dem Stoff Methylphenidat / Aktneurol nachgedacht werden.

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