Täglich passieren auf deutschen Straßen viele Autounfälle, in die auch Kinder verwickelt sind. Der Nachwuchs sollte daher in jedem Auto gesichert werden und natürlich ist der Kindersitz für alle Eltern ein absolutes Muss. Die im Wagen integrierten Sicherheitsgurte bieten den Kleinen nicht ausreichend Schutz und auch der Beifahrer-Airbag kann schnell mehr schaden als nützen. Das liegt vor allem an der Körpergröße, denn die integrierten Sicherheitsmaßnahmen in einem PKW sind meist nur für Erwachsene gedacht. Zwar bieten einige Autohersteller mit ihren Neufahrzeugen auch Kindersitze an, wie es beispielsweise beim SEAT IBIZA der Fall ist, doch für jedes Fahrzeug lässt sich ein passender Kindersitz nachrüsten.
Beim Kauf sollten Eltern vor allem auf die Größen- und Gewichtsangaben achten, denn auch der beste Kindersitz kann nur schützen, wenn das darin sitzende Kind weder zu klein noch zu groß ist. Die Gurte im Kindersitz sollten genau auf den Sprössling eingestellt werden und natürlich gilt auch bei kurzen Strecken die Anschallpflicht. Ausnahmen hierbei sollte man als Elternteil von Anfang an nicht dulden. Wird der Nachwuchs für den Kindersitz zu groß, aber der Körper ist für den normalen Sicherheitsgurt im Fahrzeug noch zu klein, gibt es die sogenannten Sitzerhöhungen. Damit sitzen die Grundschulkinder leicht erhöht auf dem Autositz oder der Rückbank und der serienmäßig eingebaute Sicherheitsgurt verläuft vorschriftsmäßig über der Brust. Junge Eltern sollten sich beim Kindersitzkauf vom Fachmann beraten lassen und auch beim Einbau kann der Profi wertvolle Dienste leisten, denn oft wird der Seriengurt zur Befestigung verwendet und wer hier falsch verfährt, kann das Leben seines Kindes gefährden.


