Therapeutische Helfer bei Überforderung durch ADHS

Therapeutische Helfer bei Überforderung durch ADHSDie Hyperaktivitätsstörung ist ein in den letzten Jahren immer häufiger auftretendes Krankheitsbild, dessen Ursachen immer noch nicht endgültig geklärt sind. Der jetzige Stand der wissenschaftlichen Forschung geht davon aus, dass eine Problematik in der Dopaminversorgung des Körpers vorliegt. Diese Botenstoffe, auch Neurotransmitter genannt, zeichnen für den Austausch von Informationen unter den einzelnen Nervenzellen verantwortlich. Fehlt der Informationsträger, äußert sich das nicht nur in gesteigertem Bewegungsdrang, sondern auch in relativem Kontrollverlust auf anderen Ebenen, – Gefühlsleben und Aufmerksamkeit sind beeinträchtigt. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts beschrieb der Nervenarzt Dr. H. Hoffmann die Symptomatik in dem bekannten Buch “Zappelphilipp”.

Die Behandlung von ADHS kennt verschiedene Ansätze. Da die Patienten in erster Linie Kinder sind, bietet sich eine mit Spiel verbundene Therapie an, ein entgegenkommendes Hilfsmittel kann zum Beispiel ein Spielteppich sein. Dieses therapeutische Werkzeug kommt dem Bewegungsdrang des Kindes entgegen, nötigt ihm aber auch eine gewisse Disziplin auf. Als weitere wirksame Therapie wird von vielen Fachleuten die Arbeit mit Tieren empfohlen. Sie vertreten die Ansicht, die äußerst subtile Anwesenheit des tierischen Charakters, der sich wohl durchaus als “vorhanden” äußere, jedoch durch seine Unaufdringlichkeit und den ganz offensichtlich tierischen Charakter, den dieses “einfach Dasein” hat, viel eher Zugang zu dem Kind hat, als die, die Symptomatik mit auslösende menschlich-logische Umwelt. So eignen sich nach der Erfahrung vieler Therapeuten Hunde und Pferde ganz ausgezeichnet zu den zu regulierenden Verhaltensstörungen vorzudringen.

Die Betrachtungsweise anderer Ärzte, die das Problem in gewisser Weise mechanisch in Ursache und Wirkung behandelt wissen wollen, läuft auf massiv medikamentöse Behandlung hinaus. Die Störung der Dopaminübertragung, so ihre Ansicht, sei mit der Gabe diverser Stimulanzien, ohne Weiteres unter Kontrolle zu bringen. Hier war lange und ist immer noch das Regularium Ritalin im Gespräch. Kritiker weisen gerne darauf hin, dass in den USA, aus denen diese Behandlungsmethode stammt, wo das Mittel gewohnheitsmäßig verschrieben wird, ein regelrechter Schwarzmarkt für das Stimulans entstanden sei.

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