Buchrezension: Das A.D.S.-Buch. Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom. Neue Konzentrationshilfen für Zappelphilippe und Träumer

Das Verstehen steht bei ADS im Mittelpunkt, denn Betroffene und deren Umfeld haben viele Fragen, vor allem wenn Kinder mit der neurologischen Störung zurechtkommen wollen und müssen. In diesem Werk wird genau darauf besonders eingegangen und einzelne Punkte werden in verschiedenen Kapiteln eingehend behandelt. Die Autorin baut ihr Buch logisch auf, schreibt auch für Laien verständlich und liefert viele hilfreiche Tipps, die sich gut in die Praxis umsetzen lassen. Zudem sind Checklisten enthalten, die bei der Diagnose helfen können und auch für Lehrer und die Familien von Betroffenen kann das Werk wertvolle Tipps liefern.

 

Die Probleme werden verständlicher für alle Beteiligten

Häufig versteht nicht nur der Betroffene selbst nicht ganz, was mit ihm passiert, sondern auch sein Umfeld sieht sich Fragen gegenüber, auf die es keine Antworten zu geben scheint. Das Buch setzt genau hier an und liefert Erklärungen für die Probleme im Alltag und schafft dabei neben einer Übersicht auch Anregungen, die den Umgang mit der neurologischen Störung erleichtern. Strukturelle Möglichkeiten und Hilfestellungen für konkrete Problemsituationen werden geliefert und die Tipps lassen sich zielsicher umsetzen. Ein ganzheitliches Arbeitskonzept wird erläutert, von dem Schulen und Familien gleichermaßen profitieren und so hilft das Werk Mut und Hoffnung zu schöpfen.

Das Thema Ritalin

Ritalin gehört zu den Medikamenten, die oft für die Behandlung von ADHS eingesetzt werden. Die Autorin widmet diesem Medikament ein eigenes Kapitel und sie beschreibt objektiv, welche Kinder von einer Einnahme profitieren könnten und wo es Alternativen zur medikamentösen Behandlung gibt, denn nicht jedes unruhige Kind hat ADHS und braucht ein Medikament.

Elisabeth Aust-Claus (Autor), Petra-Marina Hammer (Autor)
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