Buchtipps für Hyperaktive

Buchtipps für HyperaktiveDas kennen in Deutschland immer mehr Jugendliche und Erwachsene: Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, aus denen sich Probleme beim Arbeiten und Lernen ergeben. Die Folge sind starke innere und körperliche Unruhe, welche sich durch Nervosität und unkontrolliertes Gezappel äußert – dies wiederum bremst und vermindert die Leistungsfähigkeit. Die betroffenen Personen sind unzufrieden, fühlen sich überfordert und minderwertig, reagieren gereizt und agressiv. Im Volksmund schlicht als Hyperaktivität bezeichnet, handelt es sich dabei eigentlich um ein echtes medizinisches Problem – und läuft dann unter dem Begriff ADHS beziehungsweise Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung.

Informiertsein ist (fast) alles

Also keine simple Charakterschwäche oder das Resultat falscher Erziehung, sondern eine angeborene Störung, die einer angemessenen Behandlung bedarf. Diese besteht zwar nicht zwangsläufig in einer Medikamention und/oder einer Therapie durch einen Spezialisten, dennoch sollten die Betroffenen selbst und auch das familiäre Umfeld auf jeden Fall gut über ADHS informiert sein, um mit Verständnis und Toleranz reagieren und sich möglicherweise sogar selbst helfen zu können. Besonders hilfreich ist hier die Lektüre von Rat gebenden Büchern, die über die Ursachen und Auswirkung von ADHS Auskunft geben, professionelle Behandlungsmöglichkeiten darlegen, praktische Tipps zur Selbsthilfe im Alltag bereit stellen und vor allem über neueste Erkenntnisse und Therapie-Alternativen informieren.

Neue Bücher – neue Erkenntnisse, neue Therapien

Die Auswahl an diesbezüglicher Literatur ist riesig – ein Zeichen dafür, dass der Bedarf an Information und Beratung groß ist. Während die Ratgeber der „Anfangs-Jahre“ von ADHS, als die Störung in der Öffentlichkeit langsam publik wurde, weitestgehend die Symptome beschrieben und – wenn überhaupt – nur die klassische Medikamentierung mit Retalin offerierten, beschäftigen sich die aktuellen Erscheinungen überwiegend mit neuesten Forschungs-Erkenntnissen und alternativen Behandlungsmethoden, die ohne Psychopharmaka auskommen. Wer von ADHS direkt oder indirekt betroffen ist und nach neuen Wegen der Therapierung sucht, sollte sich im Buchhandel selbst ein Bild machen oder sich das Buch „ADHS bei Erwachsenen“ von Mirko Berger und Michael Hamm besorgen. Es ist bei Schlütersche erschienen und beschäftigt sich mit der Nährstofftherapie, die ohne Zuhilfnahme von Medikation die Kernsymptome von ADHS verringern und sogar beseitigen soll.

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