Konsequenz – den Worten müssen Taten folgen

„Hör auf! Wenn du das noch einmal machst, dann nehm ich es dir weg!“ So oder so ähnlich schallt es immer wieder aus Häusern und Wohnungen, in denen Kinder mit ihren Eltern und größeren Geschwistern leben. Die Drohung soll bewirken, dass eine unangenehme oder nicht erwünschte Handlung aufgeben wird, doch nur selten folgen einer Drohung auch Taten. Die Kinder lernen, das Gesagte nicht ernst zu nehmen und schon Kleinkinder merken schnell, dass es keine Folgen haben wird, wenn sie sich weiter ihrem Spaß widmen. Nur wenn den Worten auch wirklich Taten folgen und das immer, kann ein Kind lernen, dass nach einer Ermahnung auch eine spürbare Konsequenz erfolgen kann und diese sich durch korrektes Verhalten vermeiden lässt.

Werden kleine Vergehen ständig nur abgemahnt, aber es folgen nie Konsequenzen, verinnerlichen die Kinder schnell, dass die leeren Drohungen nicht in die Tat umgesetzt werden und sie ignorieren alle weiteren Ermahnungen einfach. Schon seit Generationen wissen wir, dass keine Erziehung ohne Konsequenz erfolgreich sein kann und auch wir Erwachsene lassen sich von leeren Worten nicht einschüchtern. Wer uns einmal droht, ohne hinterher Taten folgen zu lassen, erntet keinen Respekt und wird in Zukunft nicht mehr ernstgenommen. Dass Kinder dieses Verhalten kopieren ist nur natürlich und wer klare Regeln durchsetzen möchte, muss bereits in den ersten Jahren der Erziehung einen Grundstein dafür legen. Der Spruch „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ enthält einen wahren Kern, denn Kinder die in ihrer Kindergartenzeit alles durften, gewöhnen sich später in der Schule nur schwer an Regeln und sie haben große Probleme sich dauerhaft an Vorschriften zu halten.

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