Anzeichen für ADHS

Anzeichen für ADHS

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine psychische Störung, bei der Hyperaktivität zusammen mit Aufmerksamkeitsdefiziten und einer ausgeprägten Impulsivität auftritt. Konzentrationsprobleme und für Außenstehende überraschende Wutausbrüche deuten auf ADHS hin und den Betroffenen wird auch meist das Zappelphillipp-Syndrom zugeschrieben. Da die Medizin ADHS noch immer nach äußeren Anzeichen diagnostiziert, kommt es häufig zu Fehleinschätzungen, bei der besonders lebendige Kinder als krank eingestuft werden. Damit Eltern genauer einschätzen können, ob ihr Kind von ADHS betroffen ist und Erwachsene sich selbst ebenfalls besser beobachten können, wurden Fragelisten zusammengestellt, deren Antworten Aufschluss geben sollen.

Das Verhalten genauer beobachten

Kinder und Erwachsene, welche ADHS Symptome aufzeigen, sind für extreme Wutanfälle bekannt und sie haben große Schwierigkeiten im Umgang mit Gleichaltrigen. Sie ziehen immer die Aufmerksamkeit aller auf sich und das auch im negativen Sinne. Ob tatsächlich ADHS vorliegt, lässt sich nicht anhand von ein paar Fragen klären, doch die Antworten auf folgende Fragen können der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung sein:

  • Komplexe Aufgaben werden zum Problem und gern gleich zu Beginn abgelehnt?
  • Die Reaktionen auf Verbote und Aufforderungen sind völlig überzogen und werden von sehr heftigen Wutausbrüchen begleitet?
  • Alltägliche Aufgaben werden zur Herausforderung? Frühstücken und Socken anziehen kann Stunden dauern, weil alles andere interessanter ist als die derzeitige Aufgabe?
  • Es gibt nur volle Power oder Stillstand bei allen Tätigkeiten und kein Mittelmaß? In einer Minute sitzt der Betroffene verträumt am Tisch und in der nächsten Minute reagiert er plötzlich überheftig auf eine Kleinigkeit?
  • Überschüssige Energie bahnt sich ihren Weg und dabei gibt es keine Rücksicht auf Verletzungen bei Mitmenschen oder Tieren und auch materielle Schäden sind häufig die Folge von einem unbändigen Tatendrang?

Nicht nachvollziehbare, plötzliche Stimmungsschwankungen können auf ADHS hindeuten, vor allem, wenn sie gehäuft auftreten. Wenn der Verdacht auf ADHS besteht, sollte der Betroffene aber über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, denn häufig sind auch aktuelle Probleme für Auffälligkeiten im Verhalten verantwortlich und es liegt keine dauerhafte Störung vor. Nur qualifizierte Ärzte können sicher feststellen, ob die Auffälligkeiten im Verhalten wirklich die Ursache für ADHS sind und wenn der Fachmann dann gleich Medikamente verschreiben will, sollte eine zweite Fachmeinung eingeholt werden. Die Anzeichen von ADHS werden noch immer häufig fehlgedeutet und eine sichere Diagnose lässt sich nicht im Eilverfahren erstellen.

Kommentare

  1. Hallo,
    Ich bin 20 Jahre alt und beschäftige mich viel und oft mit mehreren Themen in denen es um menschliches Verhalten geht.
    Da ich dennoch kein Fachmann bin muss ich fragen.
    Ich bin impulsiv, Dinge die mich nicht interessieren versuche ich zu meiden ..
    Alltägliche Sachen vor allem langwierige Dinge wie Haushalt putzen abwaschen ect ect sind für mich eine Qual und wenn solch Aufgaben anstehen ist alles andere auf einmal wichtiger .
    Ich verletze niemanden zerstöre nichts kann nicht stillstehen muss immer etwas machen weil ich sonst denke das ich gleich durchdrehe …
    Nun habe ich mich der Handy Laptop und Tablet Reparatur neben meiner Arbeit gewidmet damit ich etwas zu tun habe .
    Denn soziale Kontakte habe ich keine. Welche zu schließen sind wiederum kein Problem
    Bin ich einfach nur aktiv mit dem Drang etwas zu tun und zu ändern oder bin ich hyperaktiv?

  2. ADHS ist zu allererst immer erst einmal nur eine Behauptung,
    als Zweites wirkt diese Behauptung dann als SUGGESTION und provoziert damit das Behauptete.
    Als Drittes beschreiben Begriffe wie ADHS die Hilflosigkeit der zuständigen Erwachsenen, das Problem zu lösen.
    Als Viertes ist ADHS ein Baustein in einer künstlich konstruierten „Wissenschaft“, hinter der sie die Zuständigen verkriechen, die aus ihrem Nichtkönnen einen beruf gemacht haben.
    Als Fünftes bedeutet ADHS ein – bei jedem Kind anderes -Problemkonglomerat, das durch eine verfehlte Pädagogik ständig größer gemacht wird.
    Wie alle Probleme, um die sich unsere Pädagogik kümmert, wächst auch „ADHS“ständig.
    In der neuen Ich-kann-Schule heißt ADHS u.a.: Alle Dummen haben´s schwer.
    Freundlich grüßt
    Franz Josef Neffe

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